Mittwoch, 22. Oktober 2008

Wohin eigentlich mit unseren Fachwissen? Bildungsoffensive wozu?

Ich frage mich im Moment häufiger, wo setzen denn die Mehrheit der Menschen noch ihr erlerntes Wissen ein?
Da wird die Schulbank gedrückt, eine Lehre abgeschlossen oder studiert und dann fleissig Weiterbildungskurse und Seminare besucht.

Nur: Obwohl da eine Unmenge an nützlichen Informationen und Tools vermittelt wird: Seht Euch mal um: Wird es auch angewendet?
Vielfach kann ich feststellen: Nein, das Wissen wird in einer Institution erlernt, ein Schein erfolgreich gemacht und dann versickert das Wissen oder der Mensch ist geistig gar nicht in der Lage, das Erlernte an den Arbeitsplatz umzusetzten!

Perfide wird es jetzt aber, wenn der Vorgesetzte meint, da entwickelt sich ein grosse Leuchte und befördert diese. Schaut Euch mal um, wie wenig die Basics und das Erlernte im Berufsleben, egal welche Sparte, heute noch angewendet werden. Ein jeder aber mit modernsten Begriffen und Datenbankenanalysen um sich wirft!

Das sind im übrigen die gleichen, die aber nicht mehr einen einfachen Dreisatz bilden können ....!

Bildungsoffensive heist für mich nicht, das wir mehr in Weiterbildung, Schule und Co stecken müssen, sondern den Menschen geistig reifen lassen, dass er die Verantwortung für das erlernte Wissen in der Gesellschaft sieht und bereit ist hier neue Wege zu gehen ohne die Grundschemata zu verlernen.

Modewort: Demotivert

Ich kann es nicht mehr hören. Links wie rechts, egal was ist:

" Ich bin demotiviert!"

Im Anschluss immer das gleiche Schema: sich eine Schulter suchen, dann richtig auskotzen, alles an Frust abladen und erleichtert davonziehen und jemanden anderes konsterniert hinterlassen!

Hallo liebe Leute: Ist das nicht ein bisschen zu einfach? Gibt es ausschliesslich Mimosen die nur dann bereits sind was zu leisten, wenn sie permanent gelobt werden, Gehaltserhöhungen bekommen und an der Hand geführt werden?

Nein, Motivation kommt nicht von Aussen. Sie kommt von Innen. Ist so zusagen eine Charaktereinstellung oder auch vielleicht eine Eigenschaft, die jeder für sich selber An- oder Ausschalten muss. Der Anspruch, dass das andere für einen übernehmen ist naiv aber passend zu unserer momentanen Einstellung in der Gesellschaft.

Selber nix leisten, aber vor Vater Staat die Hand aufhalten! Und wenn es mal ans eigene Geld geht, dann wird sofort gebrüllt: Ich bin so motiviert, Deutschland ist grosse.. Schei..!

Vorgesetzte oder Institutionen geben die Eckpfosten vor, in denen wir uns bewegen. Sie bieten uns eine Plattform, wo wir uns entwickeln und beweisen können. Wer das Motivation nennt, schränkt den Begriff sehr ein.


Wie schlecht muss es uns erst wirklich gehen, damit dieses stets negative Gejammer aufhört und sich jeder der eigenen Verantwortung bewusst wird, die er im Leben bekommen hat und für sich und der Gesellschaft verantwortungsbewusst handelt!.

Zeitfresser: ich kenne mindestens 12 und Sie? Teil 3

nr. 10
Informationshunger!
Befreien Sie sich davon, alles Wissen zu müssen! Die Zeit reicht niemals sich so en Detail mit den Vorgängen zu beschäftigen und immer genau zu wissen, wer mit wem weshalb! Vertrauen Sie auf die Kompetenz ihrer Mitarbeiter und lösen sich von den immer politisch motivierten Bürospiellereien. Dieser Sumpf ist tief und schlammig und raubt einen sehr viel Zeit und klebt an einem unweigerlich fest. Machen Sie sich zur Angewohnheit sich über Neuerungen gezielt und knapp informieren zu lassen und greifen Sie nur dort tiefer hinein, wo Sie für die eigene Arbeit Nutzen erkennen können.

nr. 11
Alles selber zu tun! Ja, dass ist sehr sehr schwierig. Müssen Sie dann mehrere Dinge stets wieder beherzen.

a. Sie müssen genau und präzise mit den Mitarbeiter kommunizieren, dass das Ergebnis auch in Ihren Augen zufriedenstellend ist.

b. müssen Sie genau abschätzen können, wem Sie diese Aufgabe mit welchen Informationen zutrauen können.
c. Voraussetzung ist allerdings: Sie haben jemanden dem Sie was delgieren können!

Aber, auch hier Vorsicht: Nur weil Sie keinen haben, heisst das noch lange nicht, dass Sie nicht gegenüber Dritten auch ganz klar NEIN sagen müssen, damit Sie nicht als Delegantionsmülleimer der anderen dienen.

nr. 12
planloses Arbeiten
Benutzten Sie Zeitplantechniken konsequent und sinnvoll. Tragen Sie Ihre Arbeiten in Jahres-, Monats- (evtl. Wochen) aber auf jeden Fall Tageskalender ein. Planen Sie täglich den Folgetag und am Freitag zumindestens die Folgewoche. Machen Sie es sich zur Gewohnheit am Monatsletzten die Wiedervorlage für den kommenden Monat zu durchleuchten und schreiben Sie für sich selber täglich auf, wie lange denn die einzelnen Aufgaben in Echtzeit gedauert haben. Gewinnen Sie so an Sicherheit in der Zeiteinschätzung der Aufgaben und besseren Planungsmöglichkeit. Belegen Sie Anfangs "nur" 60 % des Tages mit vorausgeplanten Aufgaben! Je nach Arbeitsgebiet kann diese Zeitspanne erweitert werden.
Arbeiten Sie täglich mit Prirotätenlsiten und erledigen Sie Wichtiges stets vor Dringendem....

Viel Spass dabei und ich biete mich jederzeit gerne an.. mit Ihnen und Ihrem Büroteam vor Ort eine Verbesserung des Zeitplanung vorzunehmen.....

PS: Schicken Sie mir Ihre Zeitfresserbeispiele zu.....

Zeitfresser: ich kenne mindestens 12 und Sie ? Teil 2

nr. 5
Verzögerung durch nicht Einhaltung von Terminen

Termine sind da um eingehalten zu werden. Was so lapidar klingt, bereitet uns im Alltag grosse Schwierigkeiten. Denn, vielfach ist die eigene Leistungserfüllung von anderen Zulieferern abhängig. Kommt hier der Datenfluss ins stocken, so verschiebt sich die komplette Aufgabe nach hinten und kollidiert in der eigenen Zeitplanung mit neuen Aufgaben....

Also: Vereinbaren Sie mit Ihren Kollegen und Mitarbeitern feste Termine, die verbindlich eingetragen und eingehalten werden. Sorgen Sie zuerst dafür, dass Sie immer Ihre eigene Termine einhalten und fragen Sie rechtzeitig bei den Kollegen nach, ob der Zeithorizont eingehalten wird.

Bei Meetings geben Sie rechtzeitig Feedback bei einer möglichen Verzögerung und sorgen Sie für eine Kommunikationskultur, dass die auf die man immer warten muss, das auch zu spüren bekommen! ( Fangen Sie ihr Meeting somit immer zum vereinbarten Termin an und ignorieren Sie die zu spät kommenden. Wiederholen Sie nicht im Meeting das bereits gesagte und verweisen Sie auf den Meetingsbeginn und das kommende Meetingprotokoll.)

nr. 6
TV & Internet sind richtige Zeitfresser. Selektieren Sie mal abends bewusst, was Sie im TV wirklich ansehen wollen und Sie werden bemerken, die "Glotz-Zeit" sinkt. Dito im Internet. Das reine Surfen ohne Ziel und Grund verführt zum ewigen Zappen von Seite zu Seite. Das Hirn bleibt auf Sendung und die Zeit sich zu Entspannen und down zu loaden schwindet.

nr. 7
Meeting, Meetings, Meetings
Strukturieren Sie sich vor Beginn eines jeden Meetings.

Als Teilnehmer fragen Sie sich: Muss ich da hin? Wenn ja, für wie lange? Wie muss ich mich vorbereiten und muss ich den anderen Infos im Vorfeld zur Verfügung stellen? Planen Sie den Vorbereitungszeitrahmen und bestätigen Sie die Meetingsteilnahme und geben die erfordlerichen Infos weiter. Wenn Sie ein Meeting leiten so stellen Sie sich auch im Vorfeld die Fragen: Wer zu wann mit welchen Vorarbeiten und welchen Informationen als Organisatorisches Gerüst und was will ich mit dem Meeting erreichen und wie komme ich da hin als strategische Vorbereitung auf das Meeting.

Reduzieren Sie Leerlaufzeiten in Meetings dadurch, dass die Teilnehmer richtig vorbereitet aufschlagen und sich nicht nur zuerst locker austauchen um dann in der nächsten Phase evtl. tiefer einzusteigen. Verlorene Zeit!

Im Meeting legen Sie den Zeitrahmen fest und begrenzen die "Schwafelzeit" einzelner!

nr. 8
Die offene Bürotür!
Signalisiert die permanente Erreichbarkeit und das stets parate offene Ohr. Signalisieren Sie Ihrer Umwelt sehr genau, wann Sie Störungen dulden und wann nicht. Zeigen Sie bei geschlossener Tür auch die Härte und komplementieren Sie den Störende raus. Das ist keine Abwertung des Besuchers, sondern eine Wertschätzung. Denn durch die Störung Ihrer Arbeit, fehlt Ihnen die nötige Konzentration um sich voll auf den Besucher einzustellen. Legen Sie Zeiten am Tag fest, wo per Definition die Tür geschlossen ist und bleiben Sie konsequent in der eigene Einhaltung.

nr. 9
unangenehmes aufschieben
Je öfter Sie am Tag sich gedanklich mit unangenehmen Vorgängen beschäftigen, sie hervorholen und weglegen umso mehr Zeit vergeuden Sie in der Summe für die eigentliche Erledigung!

Ran an den Feind, heisst hier die Lösung! Am besten gleich morgens zu Beginn des Arbeitstages. Weg mit der lästigen Arbeit! Machen Sie sich für den Rest des Tages davon frei und geniessen Sie das Gefühl, was lästiges erledigt zu haben!

-Fortsetzung folgt-

Zeitfresser: ich kenne mindestens 12 und Sie? Teil 1

Melden Sie sich bei mir, wenn Ihnen zu der unten aufgeführten Liste noch mehr einfällt:

nr. 1
E-Mail. Fragen Sie ihre Administratoren alle Filter im Emailprogramm zu aktivieren. Denken Sie auch daran nicht so ganz locker mit der Herausgabe der email bei Newslettern & Co. Sehr schnell müllen die Ihren account zu und nicht selten erhalten Sie darüber zusätzliche ungewollte Werbung. Zur Not legen Sie sich ein Account für Verteileterlisten, Newesletter & Co an und benutzten den anderen für den geschäftlichen Emailverkehr.

nr. 2
Häufige Telefonanrufe. Versuchen Sie sich hier selber zu disziplinieren. Es bringt Ihnen nichts, wenn die eigene Aufgabe immer wieder unterbrochen oder verschoben und letztendlich liegen bleibt, weil Sie ad hoc dem Anrufer dessen Probleme lösen!

Verfahren Sie nach der Methode: Rückruf vereinbaren mit festen Termin und dann sehen, ob das Problem gemeinsam gelöste werden kann.

Ferner die Disziplin aufbringen sich durch "nette" Anrufe nicht von einer "lästigen" Arbeit abzulenken. Der "nette" Anruf dauert und geht zu Ende; die Zeit ist weg; die "lästige" Arbeit immer noch unerledigt und lastet schwer auf dem GEmüt und blokkiert Ressourcen für Tätigkeiten.

nr. 3
Zu viele Baustellen!
Reissen Sie nicht zu viel auf einmal an Land und legen sich zu viele Aufgaben auf ihren Schreibtisch. Die Konzentration verlangt von uns eine Fokussierung. Dieses gelingt nur, wenn der Berg der zu bewältigen ist nicht zu hoch ist und ich meine Prioritäten richtig setzte. Geniessen Sie das Erreichen der selbst gesetzten Etappenziele und das richtige Abhaken von erledigten Aufgaben. Das motiviert, spart Zeit und bringt Erfolg und gegenüber Dritten eine unbezahlbare Verlässlichkeit.

nr. 4
Perfektionismus
Hier ist eine grosse Zeitfresserfalle. Vielfach überschätzt der Mitarbeiter die Grösse und Intensität des zu erfüllenden Auftrages. Bevor Ihr Arbeitseifer und Perfektionimus mit Ihnen durchgeht stellen Sie sich die einfache Frage: Was wird von mir in diesem Fall wirklich verlangt?


-Fortsetzung folgt-

Dienstag, 21. Oktober 2008

Stress im Berufsalltag!? Manchmal wirklich unnötig!

Ich möchte an dieser Stelle ein Alltagsbeispiel beschreiben, was ich a.) hautnah miterlebe und b.) mich schier in den Wahnsinn treibt und c.) den desolaten Zustand der Arbeitswelt zeigt! Also frei nach der Devise: "Oh Herr lass Hirn vom Himmel regnen".

In meinem Haus musste eine Scheibe in einem Notfall eingeschlagen werden. Natürlich auf einem Sonntag, aber der Glaser kam sofort und setzte eine Ersatzscheibe genau davor. Dies nachdem er genau Mass nahm und auch die mitgebrachte Scheibe angepasst werden musste! Er nahm die Masse mit um die "richtige" Scheibe zu bestellen. Geschätzter Aufwand 3 Tage.
Nach 7 Tagen kam der Glaser Azubi vorbei. Er wollte mal eben Mass nehmen, damit die Scheibe bestellt werden kann. Er mass, notierte und ging! Einige Stunden später kam der Chef! Er wollte eben mal Mass nehmen damit die Scheibe bestellt werden kann. Mein Stirnrunzeln kommentierte er mit: "will jetzt nur sicher gehen, dass es nicht mehr so lange dauert". Gut so, oder?
Nach weiteren 5 Tagen kam ein Anruf vom Glaser. Sie kämen dann heute eben vorbei um die Scheibe einzusetzten. Klar, steht man dafür parat und lässt alles stehen und liegen, damit die Herren rein können. Kein Problem.

Sie kamen und fuhren wieder weg. Denn, es war die falsche Scheibe! Sie waren also bis dato nicht im Stande, um gemäss ihres ureigenene Jobs, Mass zu nehmen und sich die Scheibe auch mal anzusehen. Denn, die Scheibe ist Mehrwandig inkl. versenkter Sprossen. War wohl keinem aufgefallen. Scheibe wurde bestellt. Gut, nach einer weiteren Woche kam erneut ein Anruf. Sie kämen dann mal eben morgen vorbei um die Scheibe einzusetzen. Kein Wort der Entschuldigung für diese Schlamperei, niks! Als gäbe es den Auftrag erst seit gestern und wie die Handwerker dann auch noch für die Arbeit ein Lob ernten wollten, platzte mir wirklich der Kragen! Als Entschuldigung kam: "Wir haben im Job so viel Stress"
Stress? Stress?
Bitte verwechselt das nicht mit systematisch eingefleischter, wiederkehrender und permanente Dummheit! Das diese unkonzentrierte Arbeit zum Stress führt ist verständlich, liegt aber, nach der Ursache suchend, nur und ausschliesslich bei der laxen Arbeitshaltung der Handwerker selber und nirgendswo sonst..... Also, dafür kann keiner Mitleid verlangen und über die Höhe der Rechnung ( mehrfache Anfahrtkosten!!!!) reden wir noch....

Blackberrys...

sind eigentlich immer in aller Munde. Ob als Frucht oder gerade jetzt im Bereich der Kommunikationsmittel.

Bleibe dabei: es sind leckere Früchte und ein gutes Tool! Nur, wenden wir einfach mal unseren normalen Menschenverstand an. Bekommt es uns, wenn wir die Früchte Kiloweise rund um die Uhr konsumieren?
Durchfall, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Brechreiz etc. sind die Folge.

Kann mir jemand sagen, warum dass bei einem Übermass an Benutzung dieses "Spielzeugs" anders sein sollte? Es sind wir, die uns versklaven lassen und uns zu einem Lakei der Technik machen. Das Gerät selber ist unschuldig. Wir können unser Verhalten einfach ändern und mit ein wenig Disziplin, Reduktion der eigenen dauerhaften Neugier und vernünftiger Eigenwahrnehmung bleibt das Tool ein wertvoller Kollege und stets geniessbar.

Bank-Manager und ihre Löhne

Kein Thema erregt die Gemüter derzeit so heftig wie die Gehälter im Bankensegment. Es ist ja auch ein schönes Ventil um all den persönlichen Neid im finanziellen Bereich irgendwo abzuladen und von der eigentlichen Problemsituation abzulenken. Aus meiner Sicht als Personaler ist so eine Grundhaltung billig, total verfehlt und mehr wie kleinlich.

Ja, Unterschiede im Gehaltsgefüge wird es immer geben und das ist auch gut so.

Sich in so ein Gefüge aus staatlicher Sicht einzumischen ist absoluter Blödsinn. Kein Staat kann ermessen, was für den Einzelnen ein gerechter Lohn ist! Das ist niemals seine Aufgabe, auch wenn es gerade am linken politischen Rand jetzt eine gute Möglichkeit ist um auf Stimmenfang zu gehen.

Ich hoffe doch sehr, dass die Banker einfach mal auf Tauchstation gehen und diesen Sturm an sich vorübergehen lassen. Denn eine Offenlegung der Gehälter ist diskriminierend und aus arbeitsrechtlicher Sicht bedenklich.

Das wir eine generelle Debatte über Moral, Verantwortungsbewusstsein und Ethik im Berufsleben führen müssen ist der wesentliche wichtigere Part.
Aber damit lässt sich keine Wahl gewinnen! Klingt für mich nach Doppelmoral, wenn sich daran aus politischen Kalkühl keiner wagt... Ich lasse mich aber gerne überraschen....

Freitag, 26. September 2008

Ich bin es leid.... Was kann ich denn noch tun...?

Diese verzweifelten Schreie erhalte ich von Führungskräften immer mehr. Sie stehen vor dem Abgrund. Es grasiert eine solche LmaA-Einstellung unter der Belgeschaft.

Die "normalsten" Standardsachen gehen nicht mehr. Normale Überprüfungen und Kontrollen die jahrelang funktionierten finden einfach so nicht mehr statt. Ohne Gründe und erst REcht ohne Hirn!

Es wird keinerlei Eigenkontrolle der Arbeit mehr durchgeführt und ein jeder stochert und stammelt mal in der Gegend umher. Auch Mitarbeiter, die über Jahre ein Quell an Sorgfalt und Verlässlichkeit waren.

Egal ob man sie nur drauf hinweist, die Sachen ( der normale Büroalltag!) wieder und wieder erklärt oder aber mal auf den Putz haut, es kommt immer nur: " DU oder Sie haben Recht!"

Sind wir alle so überlastet, dass der Spannungsbogen schon vor Beginn des Arbeitstages dermassen schlaff ist, dass sich die Arbeitsleistung gar nicht mehr entfalten kann?

Warum geben sich die Menschen immer mehr und immer drastischer die eigene Blösse, dass sie in ihren Basics am Arbeitsplatz dermassen vorgeführt werden vom Chef? Und das zu Recht, weil die Fehler sind eklatant und nicht zu übersehen!

Kann sich ein jeder bitte morgens bevor er zur Arbeit geht in den Spiegel ansehen und überlegen, ob er/sie sich bewusst ist, WAS von ihr/m am Arbeitsplatz verlangt wird und dass es zu den Pflichten des Arbeitnehmers gehört, seinen Teil der Vertrages auch zu erfüllen... Der Lohnscheck kommt ja schliesslich auch... am liebsten ohne Fehler!

Gruss an all die verzweifelten Führungskräfte: Leider steht ihr in der Verantwortung und müsst stoisch sich mit diesem Kleinkram auseinandersetzten....

Freitag, 12. September 2008

Wenn man seinen Chef braucht!

Ich glaube diese Situation kennt jeder! An einem Punkt kann man nicht mehr weiter kommen, ohne die Hilfe des Chefs und rennt mit all seiner Wut und Verzweiflung zu ihm und redet auf ihn ein. Und nun? Zumeist tritt dann ziemlich schnell eine Ernüchterung ein, weil der Chef bei weitem nicht so reagiert wie gewünscht!

"Warum? fragt man sich, sieht der denn nicht meine Verzweiflung?" In 9 von 10 Fällen sieht der Chef die, wird aber durch den Auftritt völligst überrumpelt und ist wie vom Donner gerührt und bleibt stumm! Mit dieser geballten Ladung an Emotionen und wahrscheinlich sehr viel für ihn unverständlichen Informationen kann er nix anfangen und schottet sich ab!

Ergo: Man schiebt noch mehr Frust, denn man fühlt sich auch noch vom Chef verlassen.

Aus Erfahrung habe ich gelernt einen anderen vielversprechender Weg einzuschlagen. Die eigene Emotion ist ja richtig, aber beim Chef als "zukünftiger Verbündeter" im ersten Moment am falschen Ort. Also: erst richtig durchschnaufen und den Puls runterfahren, dann das Ärgernis mal in Stichworten aufs Papier bringen und sich selber die Frage beantwortern: Was will ich denn, was der Chef jetzt für mich tut? Die Antwort hilft einem sehr deutlich aufzuzeigen wie denn dieser Weg aussehen könnte und das trägt man mit der ursprünglichen Vorgeschichte dem Chef vor.

Und siehe da: er wird nüchtern aber korrekt informiert. Er wird um Hilfe gebeten und es wird ihm ein erster Ansatz vorgelegt. Es ist ja sehr viel leichter auf einem vorliegenden Vorschlag zu reagieren, als selber ersteinmal a la minute das Kaninchen aus dem Hut zu zaubern! JETZT kommt ein offener gleichrangier Dialog zu stand und der Chef kann in die Rolle des "Retters" und Verbündenten eintreten.

Fazit: Emotionen sind richtig, zeigen sie das eigene Engagement und die Intensität mit der man seinen Job ausführt. Um Verbündete zu finden ist sie hinderlich und destruktiv. Sich selber in dieser Phase zu beruhigen, die Situtaion nüchtern betrachten und Lösungsansätze zu erarbeiten öffnet Türen und schafft klare Verhältnisse und bringt einen weiter.

Mittwoch, 10. September 2008

SPAM MAILS!

empfinde ich so langsam als persönliche Belästigung und ich bin es schrecklich leid damit ständig konfrontiert zu werden. Konnte ich sie von meinem privaten Email account völlig eleminieren, bekomme ich beruflich am Tag bis zu 30 Emails. Von Viagra und Co, fühle ich mich langsam ernsthaft gestört und ich würde gerne wissen, wie man sich dagegen wehren kann. Dem Provider melden ist zwecklos und ich werde einen Teugfl tun, mich beim Absender zu melden!

Hat jemand einen Tipp wie man sich vor solchen Übergriffen schützen kann?

Mittwoch, 27. August 2008

Führungslatein im Minimax-Prinzip

Dahinter verbirgt sich diesmal die 3*K-Methode. Sie kommt ursprünglich aus dem Militär, aber der Mechanismus kann jede Führungskraft ohne Probleme anwenden.

3*K steht für: Kommandieren (weniger Militaristisch nehmen wir mal besser Koordinieren), Kontrollieren und Korrigieren!

Die simple Formel bewahrt einem im Berufsalltag vor hässlichen Fehlern und sorgt stets dafür, dass wir unsere Sinne geschärft beisammen halten und im Thema bleiben!

Wie oft kommandiert, koordiniert die Führungskraft seine Aufgaben an seine Mitarbeiter und lässt diese damit dann alleine. Im schlimmsten Fall fragt er noch nicht einmal nach dem Ergebnis und im anderen Fall ist er entsetzt über das niemals so gewünschte Ergebnis.

Vermeiden kann er das aber leicht: Den Vorgang nicht aus den Augen verlieren, sich Termine für gezielte Nachfragen setzen, spich Kontrolle vormerken und umsetzten.

Ist die Aufgabe gelöst so verbleiben folgende Szenarien:
1. Aufgabe ist gelöst und die Nachkontrolle zeigt keine Mängel. Alles Wunderbar!
2.Gibt es zwar eine Lösung, aber ist der Prozessablauf holperte, so bedarf es einer Korrektur!
3. Als letzte Möglichkeit kann die Führungskraft sich selber kontrollieren, ob der Vorgang insgesamt gelöst wurde und ob die Antworten verwertbar sind oder nicht!

Sie vermeiden so böse Überraschungen und sind immer am Puls der Zeit in ihrer Abteilung. Es fordert nur eins: Disziplin und Konsequenz!

Donnerstag, 24. Juli 2008

Das Zeugnis für einen abrupt beendetes Vertragsverhältnis!

Hierbei steht die Personalabteilung vielfach vor einer Gradwanderung.
Zum einen gibt es einen Vorfall, den alle aktuell unterschiedlich erlebt haben, der zu einem plötzlichen Ende des Vertragsverhältnis geführt habt. Hiermit einher gehen Emotionen auf beiden Seiten, die eine objektive Beurteilung der gesamten Leistungszeit sehr schwierig macht.

Jetzt muss die Personalabteilung ihre Neutralität ausspielen und zuerst eine Betrachtung des gesamten Zeitraumes vornehmen und schreiben. Ganz zum Schluss sollte sie den Vorfall bewerten im Hinblick auf den gesamten Zeitraum. War es ein Ausrutscher mit gravierenden Folgen so wird dies weniger eine Rolle in der abschliessenden Bewertung spielen, als wenn sich da doch schon in der Vergangenheit der ein oder andere Lapsus angesammelt hat. Gab es Fakten die für die Zukunft von Bedeutung sind, so müssen die mit in ein Zeugnis einfliessen.

Obwohl keiner jemanden mit seinem Zeugnis einen Stein für den weiteren Lebenslauf legen möchte, so darf er den Grundsatz der Wahrheit nicht aussen vor lassen oder auch mit seiner Kritik übermässig hart zuschlagen. Wegloben ist ein u.U. teuerer Bumerang, den jeder Vorgesetzte tunlichst unterlassen sollte.

in der Kürze liegt die Würze..

Pah, das ist nichts neues! Nein, aber befolgt Ihr das auch?

Ich meine, die Kunst der Kommunikation besteht nicht nur darin, den Empfänger die Botschaft zu vermitteln, sondern auch die richtige Dosierung der Fakten die er für eine Entscheidung braucht!Das kan unter Umständen bedeuten, dass man 1 Vorgang mittels 2-3 verschiedener PowerPoint Präsentationen aufbereiten muss.

Fragen die es jeweils zu klären gibt:
1. Wer ist der Empfängerkreis?
2. Welchen Grad an Tiefe braucht der jeweilige Empfängerkreis?
3. Wie kurz und knapp kann ich die einzelnen Botschaften anbringen?
4. Welchen Aufhänger wähle ich bei der Kurzform, der stark genug ist für das Wecken des Interesse und tief genug ist um auch alleine für sich stehen zu können?
5. in welcher Reihenfolge liste ich die anderen Details auf um das Intresse beizubehalten?

Diese Vorgehensweise sollte nach Möglichkeit angekündigt werden zur Vorbereitung eines Meetings. Ihr werdet sehen, wer sich daran hält, erzielt bessere Ergebnisse bei der Kommunikation und Entscheidungsfindung innerhalb nicht homogener Strukturen. Ein Protokoll hat man auch "fast", denn man muss die Ergebniss nur noch hinter den Punkten handschriftlich anmerken und anschliessend verteilen.

Titelhelden sind oft auch "Maul-Helden"!

Kennt Ihr die Kollegen auch? Diplom nach Diplom ablegen ohne das Erlernte umzusetzten im Beruf, stets mit Seminarbescheinigung glänzen und Briefe unterschreiben mit all den zur Verfügung stehenden Titeln! Das macht Eindruck, das macht sicherlich was her. Meistens verbergen sich dahinter leider die grössten Nieten!

Nämlich die, die sich ihr eigenes Ego mit den ganzen Titeln aufpolstern, weil sie selber nichts zu bieten haben. Víelfach geht das auch noch gepaart mit einem grossen Mass an Eigenständigkeit die sich meistens ausserhalb der Gesetze, Normen und betrieblichen Vorgaben bewegt. Wie bekommt man die wieder ins Lot?
Meistens muss es wirklich hart krachen und das Fallbeil muss seine Tätigkeit tun.
Teilweise sind die so Hirnlos da möchte man denen laut zurufen: Wenn ein notorischer Raser wieder dem Verkehrsrichter eine Begründung liefern will, meint ihr es schindet wirklich Eindruck wenn der mit "Halter eines Fahrerausweise für Bus & Taxi und Mofa und Boot" unterschreibt?

Montag, 14. Juli 2008

Aufruf!

An alle die es satt sind, jeden Tag nur noch der Zeit hinterherzurennen, weil nur immer mehr in weniger Zeit von einem verlangt wird!

Die die es satt haben, Vorbildern nachzueifern, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt!

Die die es satt haben
, jeden Abend müde, schlapp und demotiviert nach Hause zu kommen und das Privatleben nur zum schlafen benutzen!

Die die es satt sind sich alleine verantwortlich zu fühlen für den Job und die Arbeit und zusehen, das das schamlos von anderen ausgenutzt wird!

Wir sollten ein Netzwerk bilden und uns austauschen, um dann gemeinsam einen neuen beruflichen Ethik-Code aufzustellen, damit wir da herauskommen, ohne unseren Job zu verlieren und wieder Freude am Berufsalltag zu finden.
Bin überzeugt, wenn wir mehere sind, die hier den ersten Schritt wagen müssen, denn dann ziehen auch die mit die jetzt mit der "anderen" Seite nur mitlaufen. Der ärgerliche harte Kern wird dann bald ziemlich losgelöst dastehen und sich entweder ändern, in den Betrieb flüchten wo diese Machenschaften noch Zukunft haben, oder erkennen, dass der langsame, gleichmässige, kooperative und kollegiale Weg für alle Zweckmässiger ist!

Macht mit..... Jeden Tag für sich einen ehrlicheren Weg im Berufsleben zu gehen. Ich gehe jetzt auf Euch den 1. Schritt zu... und wer geht jetzt mit?

An die User einer Mailbox!

Sie sollten sich bitte mal wieder die paar simple Regeln vor Augen halten, damit sie wieder sinnvoll telefonieren! Egal ob es sich nun um ein Handy oder die Mailbox eines Privat- oder Büroanschluss handelt, der Nutzen erhöht sich durch die Beachtung folgender Kleinigkeiten:

Name und Telefonnummer langsam diktieren! Ja, man selber kann die Nummern runterrattern, aber es ist wenig hilfreich, wenn man x-mal die gleiche Botschaft anhören muss um die Nummer zu entziffern.

Grund des Anrufes sagen! Hier liegt die Kraft im Inhalt! Einfach nur so die Mailbox vollquatschen ist nicht ratsam. Denken Sie daran, der Empfänger verfügt auch nicht über ewig Zeit und möchte schnell, inhaltich knapp und vollständig die Botschaft erfassen können. Also während der Text der Mailbox läuft konzentrieren Sie sich auf die Botschaft.

Auch bei Rückrufen ist es ratsam, den Grund für den Anruf zu sagen! Bei allen Mailboxanrufen gilt, Termin angeben, wann man selber auch erreichbar ist....!!!! Denn, Mailboxen untereinander kommunizieren nicht wirklich gut.

Und hier ein paar immer wiederkehrende tödliche Aussagen: "Hi, ich bins, meld mich wieder!" oder " Wollte Dich was fragen, ruf mich doch mal an!"

Die Mailbox hat einen Zweck und einen Sinn. Letztendlich kann es nicht sein, dass der eigentlich Nutzer der Telekommunikationsanbieter ist, der sich über die vielen (unnötigen) Queranrufe freut! oder?

User Status

Du bist nicht angemeldet.

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