Mittwoch, 9. September 2009

Zitat.....Intelligenz

Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren.

William Faulkner

Inteeligenz

Zuverlässigkeit!

Brennt mir heute als Thema unter den Nägeln. Leider ist es wohl eher, den Frust von der Seele schreiben, denn ich durfte heute wieder ein Kabinettstückchen erleben.

Vor gut 6 Wochen hatte ich einem Handwerker einen Auftrag erteilt. Dieser musste dafür eine Bestellung auslösen und war auch noch in Urlaub. Die Übereinkunft lautete: Er bestellt vor seinem Urlaub die fehlenden Teile, meldet sich nach dem Urlaub um dann den Termin vor Ort festzuzurren.

Sie ahnen es: Es passierte nix. So lange kann gar keiner in Urlaub gehen. Nachfassen und Anrufbeantworter besprechen blieben vorerst ohne Wirkung. Endlich am Telefon, wusste besagter Kleinunternehmen zwar noch von unserem Gespräch, er hatte auch die bestellten Teile seit Tagen in seinem Auto.....das war auch alles. Er hatte vergessen wohin damit und ihm war das nicht peinlich. Er wartete jetzt einfach auf meinen Anruf und nahm den "Anschiss" gewohnt gelassen entgegen. Es ging dann alles doch recht flott, platzte mir ja gehörig der Kragen.

Während der Montage erhielt mein Handwerker einen externen Anruf.... "Oh, ja, kann mich nicht mehr ganz genau erinnern, was ich bei Ihnen machen sollte... Ja, das Teil muss erst noch bestellt werden. Ich habe da wie gesagt auf ihren Anruf gewartet und werde das jetzt in die Wege leiten"

Masche? oder Unvermögen?

Einsicht, dass hier was gründlich schief läuft fehlt auch, denn er lehnte mein Angebot einer Schulung in Bürorganisation ab!

Dienstag, 8. September 2009

Checkliste Bewerbung

Wie versprochen in losen Abständen kleine Tipps!
Das Dossier ist zu meist der erste Kontaktpunkt zwischen Betrieb und Bewerber. Wer hier schon aus Unachtsamkeit stolpert dem wird jeder Zutritt verweigert.

Hier ein paar wichtige Dinge für ihre erfolgreiche Bewerbung.
1. Die Bewerbung ist sauber, fehlerfrei und ordentlich. Keine lose Blattsammlung, nicht zerknickt, ohne Flecken und ohne hässliche Gerüche.
2. Wenn sie ein Passfoto enthält, so ist auch dieses von einem Fotografen gemacht. Freizeitlook ist genauso unpassend, wie ein schlecht eingescanntes Urlaubsfoto.
3. Zeugnisse und Lebenslauf sind aktuell und chronologisch abgelegt.
4. Das Anschreiben ist immer bezogen auf die Vakanz formuliert und zeigt kurz und knackig die Übereinstimmung auf, zwischen Anforderung und eigenem Profil. Bitte nicht in Schriftgrösse 8 oder ohne Rand ein Blatt Papier vollstopfen mit Phrasen.
5. Kontrollieren Sie immer ob Anschrift und Empfänger übereinstimmen. Bitte auch, ob Empfänger Bewerbung mit Anschrift auf dem Umschlag übereinstimmen!
6. Lassen Sie das Anschreiben mindestens eine Nacht liegen. Lesen sie es am nächsten Tag von hinten nach vorne und holen so die letzten Rechtschreibfehler und unsaubere Formulierungen raus. Lesen sie es einem Dritten vor und fragen nach, wie es wirkt. Achtung, dieser sollte sie kennen und auch der Sprache mächtig sein.
Eine gute Bewerbung braucht Zeit & Ruhe.

Wenn Sie Unklarheiten haben, rufen Sie mich an! Eine Überprüfung Ihrer Unterlagen kann Ihnen viel Leid ersparen....

verbrannte Erde

StrahlDer Begriff stammt eigentlich aus der Terminologie des Krieges. Dennoch finde ich es passend für etwas, womit ich konfrontiert wurde.

Für gut 10 Jahre war und ist dieser Betrieb, den ich lange kenne, für Aussenstehende ein absoluter Musterbetrieb. Jede Inspektion, jeder Betriebsprüfung verlief immer bestens. Dennoch schleichen sich jetzt Fehler ein, die nicht nur mit einem Führungscrewwechsel zusammen hängen können.

Motivation und auch Engagement aller hat sich nicht geändert. Dennoch tauchen jeden Tag aufs Neue Unstimmigkeiten auf die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Jeder wehrt sich vehement dagegen, wenn man es in den Verantwortungsbereich der alten Führungstruppe sucht.. aber, alle aufkommenden Fakten sprechen dafür, dass hier ein Betrieb systematisch inkl. Mitarbeiter ausgelutscht und an die Wand gefahren wurde. Und jetzt, wo der Lack nach Aussen bröckelt und das Kartenhaus einstürzt ist niemand da der Verantwortung übernehmen kann.

Warum dies alles? Warum wurde keine Übergabe gemacht, sodass die Crew wirklich auch eine Chance hat?
Ist es Eitelkeit, dass kein anderers Team dort bestehen darf?
Ist es Feigheit, weil bei einer Übergabe ja die ein oder andere Lücke aufgedeckt wird?
Ist es eine "LmaA"-Einstellung? oder ein absoluter Machtanspruch: Wissen ist Macht und jeder der nach uns kommt, darf bei uns anklingeln... Wir bestimmen dann, zu wann wir was an Informationen weitergeben?

Persönlich tue ich mich sehr schwer, den Sachverhalt nur negativ zu umbeschreiben, kann aber weing positives erkennen. Die tröstenden Worte, dass jetzt alles weider besser werden kann, sind ja keine Erklärung und spenden kaum Trost.

Die Crew sieht sich eher bestätigt darin, dass ihr Weggang diesen Einsturz nur begünstigt hat und räumt in keinster Weise eine Teilschuld oder gar Beteiligung ein. Denen steigt weder der Geruch von verbrannter Erde in die Nase, noch erkennen sie die Asche.

Gezündelt wird jetzt an neuer Stelle und es bleibt abzuwarten ob dort die ersten Rauchsäulen richtig gedeutet werden.

Freitag, 14. August 2009

Checkliste Inserat

Wie oft müssen wir Personaler ein Inserat auf den letzten Drücker schalten? Oft und obwohl es zu unserem Handwerkzeug gehört, kommen immer wieder Pannen vor meistens auf Grund des Zeitdrucks! Ich empfehle deshalb eine Checkliste anzulegen denn besser wäre ja das fertige Inserat eine Nacht ruhen zu lassen um es am anderen morgen "frisch" nochmals zu lsesn, aber...!

1. Beschreibung Betrieb
2. Beschreibung Aufgabengebiet
3. Anforderungen an Bewerber sind
4. Das Unternehmen bietet....
5. Ab wann Stelle zu besetzen ist
6. m/w und offen für alle
7. wohin die Bewerbungsunterlagen vermailt und/oder verschickt werden müssen
8. Telefonnummer und Ansprechpartner für Fragen.

Acht Punkte die man immer nochmal kurz abhaken kann, bevor man die endgültige Freigabe an den Druck, Internet gibt!

Donnerstag, 30. Juli 2009

Die Kunst zu lesen!

nein, korrigiere: Die Kunst zu lesen und das inhaltlich zu begreifen gehört wohl derzeit zu den schwierigsten Dingen.

In unserer schnellen Welt überfliegt jeder nur die Texte und klappert innerlich die markanten Eckpunkte ab, stehen die da, dann ist alles bestens!

Ob Details stimmen, ob Ungereimtheiten auftauchen oder ob die Daten stimmig und logisch sind, überprüft keiner!

Im Anschluss klopfen sich alle auf die Schenkel, Vertrag wird abgeschlossen und los kann es gehen!

Und dann kommt das erste Problem: Man schaut in den Vertrag und stellt fest: Das haben wir aber gar nicht geregelt, das wollten wir doch darin haben, das kann man jetzt aber so oder so auslegen!

Alles Schnellschüsse die mehr Arbeit bringen und letzendlich teurer sind, wie das vermeindliche Schnäppchen, was wir doch so gut unter Dach und Fach gebracht haben!

Nicht zu letzt in diesen Fällen kann man auch die 6-Hüte-Methode von DeBono anwenden und den Blickwinkel in jede Richtung einmal schweifen lassen und den Vertrag mit den Augen des schwarzen, weissen, gelben, grünen, roten und entscheidend mit dem blauen Hut betrachten.

Wir bekommen alle Tools zur Verfügung gestellt und verwenden noch nichteinmal richtig unser eigenes, das Gehirn!

Wir sollten doch ein wenig mehr Langsamkeit und Sorgfalt Einzug halten lassen.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Wahnsinn!

Dieser Ausruf kommt mir zur Zeit regelmässig über die Lippen! Ich staune, was ich in meinem Arbeitsumfeld erlebe. Es lähmt mich immer mehr, es blokkiert mich und zum Schluss: Es raubt mir meine Energie! Meine eigene Arbeit beginnt darunter zu leiden.

Verlässlichkeit? Ein Wahnsinn, wie sie von vielen mit Füssen getreten wird.
Jeder tut seinen Job? Auch ein Wahnsinn, mit welch beschämender Einstellung das gross sich durch den Tag hangelt und mogelt und einem selber nur noch mehr Arbeit und Ärger hinterlässt.
Ehrlichkeit? Ein Wahnsinn wie die ausgeklammert wird bei dem täglichen Kampf im Büro oder mit welcher Selbstverständlichkeit sie in den Mund genommen wird, ohne das ein Funken Inhalt dahinter steckt.
Verantwortung - Ein Wahnsinn wer die alle gerne haben möchte auf dem Papier, um sie dann in jeder kleinsten Situation weit von sich weg zu weisen!

Egal, welchen ethischen Wert man im Moment als Halt um sich herum sucht, er fehlt, er wird zweckentfremdet und wohin das führen soll, vermag ich gar nicht zu überblicken!

Dienstag, 7. Juli 2009

Zitat:

Erkenne, wo du stehst,

wo du hinwillst.

Mach deinen Plan.

Und dann geh! Aber geh.....


unbekanntP1020720

Donnerstag, 25. Juni 2009

Wundermittel Teilzeit, Temporär und Jobsharing!

Derzeit wird, vor allem von den Gewerkschaften, immer wieder das Thema Teilzeit & Co als Wundermittel gegen die Arbeitslosigkeit angeschoben. Ich möchte hierzu mehrere Denkanstösse geben:

1. Es ist ein absolutes Ammenmärchen wenn die Teilzeit als Mittel genutzt werden soll um Personalkosten zu senken und so Unternehmen zu entlasten um Kosten zu sparen. Denn, die Praxis zeigt, dass Teilzeitler einen effektiv höheren Stundenlohn haben wie ihre Vollzeitkollegen. Ferner sind Vollzeitler bereit auch mal die ein oder andere Stunde Mehrarbeit zu leisten und so die eigene Produktivität zu steigern, fällt diese Variante in 9 von 10 Fällen bei der Teilzeitkraft aus.

2. Lässt sich in den meisten Berufen nicht die Formel 2 Mitarbeiter teilen sich einen Job durchführen. Rein inhaltlich gibt es hierfür wenig Spielraum.
Für Fliessbandarbeiten oder monotone Tätigkeiten ist das auch nur dann möglich, wenn der Einzelne mit seinem reduzieren Gehalt auch die Zeit und die Möglichkeit findet, anderswo das fehlende Gehalt aufzuarbeiten!
Klartext: Ich bin bereit nur 50% zu arbeiten und muss für mein altes Gehaltsniveau in Kauf nehmen, zu 2 verschiedenen Unternehmen zu reisen und mich dort einzugewöhnen und und und!In der Praxis würde das bedeuten: Arbeite 4 Stunden bei A, fahre dann im Idealfall zu B und arbeite dort weitere 4 Stunden und komme dann auf das gleiche Gehalt!

Über Knackpunkte wie Arbeitszeitüberschreitung, Ruhepausen & Co und den persönlichen Einschränkungen möchte ich hier gar nicht erst anfangen!

3. Bei all dem positiven Willen, mehr Menschen in Arbeit zu bekommen, ist ein ganz wesentlicher Faktor völlig vernachlässigt. Reden wir hier von Jobs oder Berufe? Die Identifikation des Einzelnen mit seiner Tätigkeit der einen Job ereldigt ist um längen niedriger, wie wenn jemand seiner(m) Beruf-ung nachgeht. Die Verantwortungsübernahme und der Wille sich dort einzubringen für den eigenen persönlichen Leistungserfolg sind grösser bei der Ausübung des Berufs als bei der Erledigung eines Jobs. Erst Recht, wenn mir bewusst ist, dass ich "nur" temporär beschäftigt bin. Die Wertigkeit liegt auf der Bedürfnispyramide nach Maslow um mehrere Stufen auseinander.

Sinkende Identifikation mit Arbeit und Beruf führt aber zu Minderleistung und verursacht für den Arbeitgeber auch Mehrkosten! Reklamationen, Ausschussware, Strafen und und und werden zunehmen, wenn der Mensch nicht seiner "Berufung" nachgehen kann, sondern ihm platt das niedrige Bedürfnis nach Sicherheit befriedigen.
Bei aller Liebe, dass kann doch wohl nicht der kreative Ansatz sein, um dem Thema Arbeitslosigkeit beizukommen!

Donnerstag, 28. Mai 2009

Stil & Etikette - Hände schütteln!

Wenn 2 Hände geschüttelt werden, dann prallen zuersteinmal zwei Druckwellen aufeinander.

Erleben kann man dieses in verschiedener Ausführung! Die einen zerquetschen ohne Hemmungen einem die Hand, dass Daumen und kleiner Finger zu Nachbarn werden, die anderen reichen einem einen feuchten Lappen und ziehen diesen schwammig wieder zurück!

Wie wirkt das bei einem Empfang oder auch grösseren Runde?

Der richtige Händedruck sendet sehr wohl non-verbale Signale an den Empfänger. Achten sie darauf, dass sie deshalb den richtigen Druck finden, beim Händeschütteln.

Wer den anderen zerdrückt, versendet offensichtlich Schmerzen und das ist meistens kein Guter Einstieg. Non-Verbal signalisiert er Unachtsamkeit und Grobheit. Die vermeindlich auszudrückende Stärke geht meistens unter. Nur wer so einem harten Händedruck standhalten kann, erkennt darin eine Stärke und Dynamik!

Das andere Extrem gibt vordergründig ein Gefühl von Ekel ab. Die nasse, klamme Hand reizt einem selber sich hinterher die Hände wieder abzutrocken und hinterlässt kein Gutes Gefühl. Non-Verbal signalisert so eine feuchte Hand, Angst und Unsicherheit.

Tipp:
Wer einem die Hand reicht so seien sie aufmerksam und fühlen die Druckwelle - Stärke des anderen. Drücken Sie dann sanft dagegen und halten beide den Druck. Das wirkt angenehm, schütze vor Schäden und zeigt Respekt.

Für die mit nassen Händen... unscheinbar vorher mal über den Ärmel oder die Hose streichen.....

psst - nur im Vetrauen!

Unter Kollegen gibt es ja jede Menge Informatrionen die unter dem Mantel der Verschwiegenheit gehören. Es komt aber vor, dass wirkliche Geheimnisse auf einmal die Runde machen. Natürlich alles ganz still und leise!
Wie das geht? Sie hören von ihrem Kollegen ganz im Vertrauen das er sich nach einem anderen Job um sieht. Das sollen sie für sich behalten und geben das grosse Ehrenwort darauf. Tags darauf sitzen sie mit einem anderen besten Kollegen und erzählen, ganz im Vertrauen, dass sie wissen, dass der andere sich bereits nach einem Job umsieht. Dies natürlich unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit und Diskretion. Dieser geht nach Hause und erzählt abends seiner Frau von der Neugikeit mit den Worten, "Das darfst Du niemanden weitersagen. Natülich bleibt das unter uns!" Die Frau geht am nächsten morgen zur Arbeit und erzählt, "ganz imVertrauen" gehört zu haben das der Kollege X des Mannes schon einen neun Job sucht. Auf einmal geben jetzt schon 4 Personen 1 Geheimnis lustig weiter und ist es dann wirklich nich ein Geheimnis?

Das daraus mehr oder weniger kuriose oder auch peinliche Situationen entstehen können liegt auf der Hand und zeigt einmal mehr, dass wir mit dem Wort Vertrauen schlichtweg zu lässig umgehen!

Denken Sie in oben geschilderten Fall doch nur mal wie es Ihnen ergehen würde, wenn der Chef Sie mit Ihrem eigenen Geheimnis konfrontieren würde!

Für mich ist klar, wer sich gegenüber anderen damit brüstet Geheimnise Dritter zu kennen und diese dann aber vollmundig weitergibt, dem sollte man mit grösster Vorsicht begegnen

oder

bewusst dessen Schwäche nutzen um unechte Geheimnisse auf die Runde zu schicken um auszuloten wie die stillen Kommunikationskanäle laufen.....!

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