Freitag, 25. Juli 2014

Symbolik und was sie auslöst...

Im Umgang mit Menschen sind Rhetorik, Symbolik und Sachargumente von grosser Wichtigkeit um Stimmungen zu kreieren. Diese Stimmungen braucht es um zu führen, um zu argumentieren um zu überzeugen um sich zu verteidigen, um zu verführen und und und....

Dieses gilt für alle Bereiche der Kommunikation zwischen Menschen. Gerade erleben wir ein Aufkommen von Hass/Wut auf Israel und deren Vorgehensweise im Gaza Streifen.

Dieser p0litische Kampf dauert seit Jahren und beide Seiten gehen bewusst den Weg der Konfrontation inkl. Gewalt.

Dazu nehme ich hier keine Stellung - aber auf was anderes möchte ich hinweisen.

Ich fand dieses Symbol - was in guten Kontext uns Menschen aufruft, die Stimme gegen Juden-Antisemitismus zu erheben.

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Dieses "Symbol" kann ich nicht unterstützen und Unterzeichnen - verwendet es genau die Dinge, die zu Zeiten des Nationalsozialismus benutzt wurden.

- Begriff Juden und Hass in einer auf alt getrimmten Schrift erinnern mich auch an alte Plakate. Gewoll? ungewollt?

- der Judenstern als Symbol der Ausgegrenzten - und wieder, ob nun blau oder damals in gelb: er brandmarkt eine Gruppe, auf die sich der Hass entlädt - wie früher..... gewollt-ungewollt?

Wenn das gewollt wurde um uns in Erinnerung zu führen, dass auf Deutschland eine besondere Verantwortung liegt, so verstösst das ganz viele Leute. Nämlich all die, die durchaus der Meinung sind, dass Schuld abgetragen worden ist und ein Land nach seinen Taten bemessen werden darf, 70 Jahre nach Ende der Grauenhafte Geschichte.

All diejenigen die JETZT den Hass sähen - simple in die braune Ecke zu stellen wäre völlig zu kurz gefriffen.

Juden-Hass als Wort - ist in meinen Augen völlig verfehlt und zieht Deutschland immer wieder in eine Ecke - wo es sich mühsam von zu befreien wusste.

Meine Frage an Kai Diekmann lautet also: warum benutzt er diese Symbolik? Was sind seine echten Motive? Wem leistet er da einen Bärendienst mit?

HASS auf Menschen jeder Art gilt es entschieden entgegen zu treten. Das blosse reduzieren auf eine Gruppe ist in meinen Augen total verfehlt.

Ein Dialog, mit den Einwohnern von Israel ist von Nöten. Israelies sind die Ansprechpartner in diesen Konflikt und nicht die JUDEN.

Somit sollte hier auch nicht ein Feuer geschürt werden, was ein Flächenbrand auslöst, den keiner löschen kann. Denn die Menge skandiert die Wörter, die ihnen eingeflöst werden und setzt dabei selten den logischen, faktischen Verstand ein....


Eben es geht um Symbolik und ihre Auswirkungen!

Dienstag, 22. Juli 2014

Verantwortung übernehmen

In Vorstllungsgesprächen wird hierüber oft gesprochen. Es handelt sich um eine Stelle mit viel Verantwortung - der Kandidat sehnt sich nach mehr Verantwortung. Keine Stellenbschreibung und Kompetenzbeschreibung kommt ohne dieses Wort aus. Arbeitsplatzbeschreibungen und Annoncen verwenden dieses Wort sogar mehrfach.


Aber dann? Wie sieht dsa aus in der Realität?

DAS steht als Bedeutung zum Begriff im Duden:
" mit einer bestimmten Aufgabe, einer bestimmten Stellung verbundene Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass (innerhalb eines bestimmten Rahmens) alles einen möglichst guten Verlauf nimmt, das jeweils Notwendige und Richtige getan wird und möglichst kein Schaden entsteht Verpflichtung, für etwas Geschehenes einzustehen und sich zu verantworten"

mmhhh...... jeder nimmt sich diese Worte zu Herzen und schaut um sich herum und schreibt für sich EINEN auf - der so handelt.

Und dann gehen ALLE bitte auf twitter und mahnen exakt dieses an. Themen wo es nötig ist gibt es en gross:
Flughafen Berlin-Brandenburg, Pünktlichkeit SBB, Katastrophe Costa C., #MH17, im Verein, im eigenen Unternehmen.... und eigentlich ganz zu Beginn:

beim eigenen bewusst gelebten Leben!

Freitag, 18. Juli 2014

#MH17

im "klassischen" Sinn kein HR-Thema.

Aber es lässt mich ein quälender Gedanken nicht los:
Da gibt es jetzt Bilder worauf zu sehen ist, dass eine Tragfläche Feuer gefangen hat und die Boing gen Boden rast.

D.h.: da drin haben 300 Menschen Ihren Tod bis zum Absturz Minutenlang ins Auge gesehen. Ich finde diesen Gedanken so was von schrecklich - komme da nicht drüber hinweg!

Wenn da ein Pilot merkt: ich kann den Flieger nicht landen. Was hat der als letzten Funkspruch wohl gesagt? Was ist ihm durch den Kopf gegangen zusammen mit seinem Co-Piloten was jetzt wohl passiert?

Wie ergeht es den Eltern von den Kindern, mit denen man in den Urlaub fliegen will: Was sagen die zueinander? Wie fühlt sich dieses Desaster an?

Was geht all den Individuen durch den Kopf beim Anblick ihres Todes? Furchtbar - die Armen.

Mir kommen immer wieder dabei die Tränen - nicht vor Wut auf die Attentäter, sondern echte Trauer vor dem Verlust dieser Leben. (Wut - Ohnmacht der Tat wegen, denke ich kommt erst später, wenn man weiss wer es ist.!)

Die Bilder von der Absturzstelle die via Twitter ja schnell zu uns kamen zeigen das ganze Ausmass des Desasters.

Was werden die Menschen dort vor Ort an grauenhafte Fragmente von Lebensgeschichten noch bergen? Werden sie in der Lage sein, den Hinterbliebenen Überreste für eine Beerdigung geben zu können? Wie verloren und entrissen fühlen sich die Hinterbliebenen?

Wie da - fast - anteilslos Bürger der Region über die Reste liefen und schauten, was es zu holen gibt, wurde mir das Grauen richtig bewusst.

Nicht nur, das Grauen IN der Maschine, sondern wie kaputt muss der Mensch im Krieg werden, wenn er an so einer Absturzstelle Dinge sucht, die sein eigenes Überleben sichern müssen?!?

Wo sind Behörden oder "Staatsorgane" die diese Unfall-Stelle sichern? Selbst die Soldaten vor Ort machen ja diesbezüglich NULL Anstalten. Ist denen das egal?

Bei all den Gerüchten die da - aus politischen Geplänkel - gestreut wird - MUSS doch jetzt NUR 1 im Vordergrund stehen: Den Hinterbliebenen die Möglichkeit geben, Abschied von den Liebsten zu nehmen, zu beerdigen was es noch gibt und DANN mit aller Kraft zusammen zurück ins Leben finden und die Schuldigen vors Internationale Gericht in Den Haag bringen.

Bete für die verlorenene Seelen, das sie einen Frieden finden und bete für die Hinterbliebenen, dass sie Kraft und das Vertrauen ins Leben zurück finden.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Mitarbeiter-Schulung... oder....

wenn das Budget nichts hergibt!

Als Schulungsanbieter kommt es mal zu einer Absage. OK.

Aber diese Absage hat mich ins grübeln gebracht. Wurde sie doch getroffen unter dem Aspekt, dass sich das Hotel diese Schulung nicht leisten konnte - es hat eben keinen Platz im Schulungsbudget!

Im Normalfall : kein Thema..... aber wir reden hier von einer Sammelschulung über mehrere Hotels wo aus besagten Hotel der Aufwand pro angemeldeten Mitarbeiter (max. 2!!) 80 Franken betrug für EINEN Tag Schulung.

Wenn das nicht drin ist - frage ich mich: gibt es überhaupt ein Schulungsbudget?

Müssen jetzt alle Schulungen "gratis" sein? Oder wie in meinem Fall als Option: Mein Honorar wäre: "umsonst" Übernachten 1-2 Tage mit Essen und Wellness-Nutzung.

Oder: Produktschulungen von Anbietern... "Gratis"... na klar und der Referent darf "umsonst" im Hotel übernachten.

Die Betriebe haben "kein" Schulungsbudget aber streuen mit dem "Umsonst" Übernachten nur so um sich, als hätten sie tatsächlich was zu verschenken!

Rechnet liebe Betriebe diesen Gedanken mal zu Ende.

Ehrliches Geld - für ehrliche Leistung!

Wer alles für "gratis" oder "umme" macht - wo ist da der eigene Antrieb, eine besonders gute Leistung (Schulungsleistung) zu erbringen?

Die Wertschätzung einer Schulung geht nach BEIDEN Seiten, liebe Hoteliers.

Die eine Seite ist, dass die Teilnehmer sich bewusst werden, das sie zu was besonderem eingeladen sind und hier eine Chance auf Weiterbildung bekommen.

Die andere Seite ist aber auch: Qualität hat ihren Preis. Und eine Gratisschulung auf ein Produkt, was ich als Betrieb sowieso EINKAUFE verdient keine Gratis-Übernachtung on topp!

Aber, diese Art von Denke ist leider weit verbreitet.

HR in der Hotellerie - stirbt aus!

Seit Jahren klagen wir über Nachwuchsorgen auf allen Mitarbeiter-Ebenen in der Hotellerie.

Seit Jahren bauen wir ohne Sinn und Verstand die HR-Stellen in den Hotels ab.

Seit Jahren hält sich hartnäckig das Gerücht: HR? kann doch jeder!

Seit Jahren steigen die Summen an Strafen und anderen Nachzahlungen bei Kontrollen von Behörden und Ämter im Bereich aller sozial- und HR-Fragen!

Von den HR Kollegen die mit mir vor gut 20 Jahren antraten sind gerade noch 2 (inkl. meine Wenigkeit) der Branche erhalten geblieben.

Weder auf Verbandsebenen oder Vorstandsebenen sind HR-Themen angesiedelt mit einem gleichberechtigen Ressort. Ja ja, wenn es dann einen HR-Ressort-Chef gibt, so war das nicht gewollt - sondern kam aus 2 Überlegungen heraus.
1. über diesen "unscheinbaren" Posten lässt sich jemand aufs Abstellgleis schieben
2. der Titel ist alles, Kompetenz und Inhalt Null.

Das in einer Branche die per Definition von den Soft-Skills lebt. Wenn die Mitarbeiterleistung nicht stimmt - geht das schönste Hotel pleite.

Bin gespannt - wann denn die "hohen" Herren endlich wach werden... das Sterben geht zwischenzeitlich weiter......

Freitag, 11. Juli 2014

Einmischen der EU - unerwünscht!

http://hd.welt.de/ausgabe_a/forum/article130025298/Europa-sollte-uns-nicht-alles-vorschreiben.html


Fiel aus allen Wolken, bei dem Urteil. Die Frau hat wieder mal das Nachsehen. Gibt es genügend Kampagnen, die genau diese Art der Ehe unterbinden sollen und gleichzeitig versuchen, die Frau zu ihrem Recht auf Selbständigkeit zu verhelfen - kommt die EU mit dem Hammer.

Wir bekämpfen den analphabetismus an allenb Seiten - bei diesem Modell wird er gefördert.
Wir bekämpfen die Scheinehen und "Haussklaven" Ehefrau an allen Fronten - bei diesem Modell wird sie gefördert

Die Hürden für Nachzug von Verwandschaft kann nicht hoch genug sein, damit der Zuzug auch einen Mehrwert unserer Gesellschaft darstellt.

Schade, hat die EU alle diese aktuellen Themen nicht berücksichtigt und ist dem alten Türkei-Patriachats-Denken auf dem Leim gegangen....

Und als Arbeitgeber gehen wieder tolle Mädchen durch die Lappen. Früh verheiratet, ohne Schulausbildung werden sie eingekerkert in dem Schoss der Familie und dürfen putzen, waschen und Kinder in die Welt setzen. Nichts davon selbstbestimmt - alles auf Geheiss des Ehe-Mannes!

EU: wacht auf!

Planwirtschaft im Strassenbau - Schweiz

Schön, wenn ein jeder Arbeit bekommt. Sozialer Frieden ist gewährleistet und über die Sinnhaftigkeit hinter manch einer Arbeit darf man keine Fragen stellen. Absperrung für Jahre ohne Weiterarbeit an Baustelle - eine Maschine die auf Länge von 15 km alleine ihren Dienst tut, zum Ferienbeginn neue Baustellen tut und und und .....

EIN Beispiel unter Vielen greife ich jetzt aber doch genauer auf:

Plan sagt (wohl) für Freiatg morgen im Strassenreinigungsdienst:
Reinigung des Kreisel - Autobahnauffahrt X.

Jetzt setzt sich die Arbeiter-Kolonne in Bewegung. Kolonne darf man ruhig wörtlich nehmen - der Mensch arbeitet ja schliesslich nicht gerne alleine und es muss ja immer einer sein, der aufpasst und einer der absichert und einer der gute Ratschläge verteilt an demjenigen der tatsächlich die Arbeit ausführt.

Besagte Truppe inspiziert jetzt den Auftragsort - bespricht sich und raucht mal eine. So kommen wir gut uns gerne fast hin, bis zum "Z-Nünie"= 9-Uhr: zweites Frühstück.

Nach guter Stärkung, eine Verdauungszigarette: EINER nimmt die Arbeit auf! Es wird der Laubbläser ausgepackt - angeschmissen - aber erst nachdem alle ihren Ohrschutz aufgesetzt haben und los geht es....... Blättchen für Grashalm wird einzeln zusammen getragen! Rest der Kolonne schaut zu und.... raucht.

Das das für normal schaffende Menschen schon kaum auszuhalten ist beim Zuschauen ist jedem hier klar.
Pervers wird das Ganze aber - wenn besagter Trupp diese Aktion im strömenden Regen macht!
Ein Blatt wird trocken geblasen - bis es sich von der nassen Strasse bewegt um dann wieder bei Landung auf der Strasse nass zu werden um erneut mit Einzelleistung getrocknet und geföhnt zu werden um dann einen halben Meter weiter in einer Pfütze zu landen - wo sich das Spiel wiederholt!

Um 11:30 Mittagspaause - wo dieser kleiner Laubhaufen (eine Schippe voll) entsorgt wird und der gesamte Trupp geht Essen - kommt wieder und.... raucht.

Jetz wird fleissig weiter geblasen - bis 16 Uhr.... Feierabend....
Wat war dat anstrengend! Gut ist jetzt Wochenende....


Was nach einem Sketch von Loriot riecht wiederholt sich täglich hier in der Schweiz hundertfach. Von Steuergeldern - versteht sich - wer überprüft hier die Sinnhaftigkeit der Arbeitsabläufe und entdeckt Optimierungsmöglichkeiten?

Nimeand, denn uns geht es noch zu gut!

Donnerstag, 10. Juli 2014

Kind sein dürfen....

bekam via twitter diesen brillianten Artikel zu lesen, den ich jedem ans Herz legen kann.
http://www.theatlantic.com/features/archive/2014/03/hey-parents-leave-those-kids-alone/358631/

Meine eigene Erfahrung geht genau in die gleiche Richtung:

1. Kinder werden bei gutem und schlechten Wetter, rosig - sauber - eingepackt - zur Schule/Kindergarten vorgefahren. Am besten noch Einzeln - damit die kleinen Paschas das Auto und den Chaffeur ganz für sich alleine haben.

2. wenn Draussen spielen - immer unter Aufsicht

3. Kinder alleine, in kleinere Gruppen umhertollend durch ländliche Strassen oder Parks oder Wälder - Fehlanzeige.

4. Kindergeburtstage sind ein organsiertes "Event" - mit 100% externen Unterhaltungsprogramm

5. Familienausflüge sind als solches ja schön - aber meistens sieht man die Väter nebenbei, den Tretroller, den Bobbycar oder Fahrrad mitschleppen. Sonst gehen die Kleinen nicht mit und wenn sie keine Lust mehr haben, muss was anderes als Amüsement herbei. Entdecken selber? - Fehlanzeige.

6. Kinder hocken drinnen - vor TV- Spielekonsole & Co.

Wie und vor allem wodurch sollen diese Knirpse sich zu eigenständige, verantwortungsbewusste kleine Wesen entwickeln?

Wenn das Einkaufen Muttern übernimmt, anstatt mit Kleingeld mal im ländlichen Supermarkt kleinere Besorgungen zu machen -
oder den neuen Schulweg alleine meistern, nachdem man ihn gezeigt bekommen hat
oder mit dem Bus ins Schwimmbad gemeinsam fahren - wenn man lesen und schreiben kann
oder einen Briefumschlag mit Briefmarke versehen und selber ihn zur Post bringen. Und und und.... diese Kleinigkeiten erleichtern das Erwachsenwerden und prägen fast spielerisch den Weg zum Erwachsenen.

Nicht dabei ausser Acht lassend, was an kreativer Energie, Durchsetzungsvermögen, Fehlversuchen und Erfolgserlebnisse man dem Kind durch unsere "überbehütete" Art berauben.

Ich denke ja immer an "mein" zukünftiges Personal - was da "er" - besser "ver"-zogen wird!

Wie soll ein Erwachsener sich einen Begriff davon machen, was Verantwortung bedeutet - wenn er diese nie nehmen musste. Erinnerungen werden wach, wie ich als Jüngste, aber Grösste immer aufpassen musste auf die körperlich Kleineren. Das war mir wichtig, das wir alle Heil nach Hause kamen, Rücksicht zu nehmen auf Gebrechen und Schwäche der anderen erlernte ich im Spiel auf der Strasse.

Diese Form der sozialen Kompetenz fehlt völlig im Erziehungsbild der heutigen Kinder. Es sind kleine Dikatoren, die egal wo sie auftreten, alles dürfen und sich betütteln lassen. Die Eltern tanzen den Blues den die Kinder vorgeben.

Wie beim Hund, hat auch der Mensch in seinen jungen Leben eine Prägephase - wo er bestimmte Dinge leichter verankert und das Unterlassen in dieser Phase, später negative Folgen hat.

Wir Wissen das... handeln aber Null danach... Die Kluft zwischen Wissen und Umsetzung wird immer grösser....

Dienstag, 24. Juni 2014

"ehrliche" Personalarbeit ist Handwerk!

Fehlt diese, dann bekommt man so was!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ber-planer-am-berliner-flughafen-war-gar-kein-ingenieur-a-977163.html

Wenn es nicht so teuer und Himmel traurig wäre: könnte mich über den Diletantismus tot lachen.

Was da alles hochkommt! Kann es nicht fassen. Da stellt sich mir die ganz simple Frage: Wer hat wie das Personal ausgesucht?

Wenn man sich das Konstrukt ansieht - riecht es nach Vetternwirtschaft. Nur, war das früher nicht so schlimm - blieb der ganze Kram in der Familie und somit bemühte man sich, die Geschichte ordentlich zu machen. Heute fehlt dieser Chor-Geist. Jeder kennt irgendwie mal jemanden und diese vermitteln einen so oder so! Keiner möchte eine dreckige Weste haben oder es sich erlauben, über jemanden schlecht zu reden. Nein, wir sind alle gute Freunde, schachern uns die Aufträge zu und keiner will es gewesen sein, der mal überprüft hat, ob der Einzelne denn die Qualifikation dafür hat!

Simpel durch überprüfen eines Lebensalaufs! Das Überprüfen der Angaben in einem Zeugnis. Das Überpfrüfen der Firmentätigkeit. Blick in moneyhouse & co. Kleine Recherche im Netz, ob denn die Unterschriften auch glaubhaft sind. Sich mal einlesen in das Fachgebiet und ein paar gute Fragen für ein Vorstellungsgespräch sich überlegen. Assessment mit Gleichgesindten. Eben Handwerk.

Fehlt hier. Politiker kennen ja viele! Hier sieht man wohin das führt. Was mich daran am Meisten stört ist die Dickfelligkeit der Herren - nicht an einem Punkt dieses Desasters Blank zu ziehen und die Verantwortung wirklich übernehmen.

Nein, Politik als Aufsichtsrat ist es nicht gewesen! Klar wie denn auch - wofür sitzen die denn da?

Jetzt hat also der Planer gar keine Ausbildung. Nun denn - eine Fachkraft mit jahrelanger Erfahrung hätte das evtl. auch gekonnt. Aber - geprüft hätte das werden müssen BEVOR der Anfing!

Langweilig und Kleinkariert bin ich - ja - aber ich würde mich in Grund und Boden schämen ohne wenn und aber hier Milliarden von Steuergelder zu versenken.

Das ist eben der kleine Unterschied.... nicht nur der kleine körperliche Unteschied zu den feinen Pinkel-Herren!

Donnerstag, 12. Juni 2014

Multi-Kulit unter Mitarbeiter

ist nicht immer leicht.

Gerade dann, wenn eine Nationalität es aus historischen Gründen schwer hat im Umgang mit z.B. Frauen. Leute unterschätzt nicht die Konflikte die sich auftuen, wenn weibliche Vorgesetzte hier agieren gegenüber Männer aus anderen Kulturkreisen.

Auch reagieren männliche Vorgesetzte oft aus rein intuitiver "nationaler" Gesinnung in Konfliktsituationen gegenüber Frauen.

Da kann ich Werteregeln aufstellen und jeder unterschreibt die und schulen und schulen. Es braucht die gelösten, geklärten Konflikte um hier weiter zu kommen.

Es gibt Momente DA knallt es..... damit das nicht eskaliert und hier eine Chance entsteht, daraus zu lernen, ist das Einrichten eines Mentors für "Mulit-Kulti" Themen im Betrieb als Anlaufstelle wichtig.

Wer hier ein Händchen hat und die "verkrachten" Parteien wieder vereint, hilft Brücken zu bauen, die wir alle nötig haben um auf internationaler Ebene miteinander erfolgreich zu arbeiten.

im Regen stehen lassen....

....ist die einfachste Methoden unter Kollegen den auszubremsen und selber Karriere zu machen!

Projektarbeit ist auch Teamarbeit. Ohne das hier die Zahnräder ineinander fassen - knirscht es, der Karren bleibt stecken.

Anstatt dann über die Schuldfrage zu deabttieren - wird gerne ausgiebig gemacht im Haifischbecken der Karriereristen, sollte ausschliesslich geschaut werden, welches Zahnrad harperte.

An genau dem Punkt, muss nämlich EIN Mitglied Verantwortung übernehmen für sein eigenes handeln - nämlich sein NICHT-Handeln. Wer das konsequent surchzieht, wird merken: es geht schneller voran!

Klingt übel? Ja, aber die Masche, "ich mauere bei meiner Zuarbeit für Andere" ist eben auch nicht richtig. Es muss jedem Teammitglied klar sein, das ERST die eigene Arbeitsleistung gemacht wird - damit die Schaltstellen dann auch bedient werden können um so den Gesamtkarren ins Rollen zu bringen. Andere Spielereien liegen ausserhalb des Regelwerks und sind no go!

Wer dazu keine Kraft hat, nicht die Lust oder andere gegenteilige Interessen verfolgt - gehört an den Pranger! Denn das erreichen des Gesamtziel kann nicht erfolgreich blokkiert werden, durch das Nicht-Wollen eines einzelnen!

Wer geht diesen unbequemen Weg?

Aufruf zum mitmachen...

http://www.nohatespeechmovement.org/join-the-movement

bitte schaut Euch diesen Link an und macht mit.

Seit längerem ärgere ich mich sehr darüber, dass Wortwahl mehr und mehr verroht und gerade in der Annonymität des www Hass krass ausgelebt wird.

Wer diese jungen Leute hier sieht - bekommt Hoffnung, dass es unter "uns" viele gibt, die sich auch daran stören.

Wir sind auch das, wie wir uns ausdrücken. Und wer ausschliesslich mit Hass und Niedertracht über andere redet, denkt auch so über genau unsere Mitmenschen, Kollegen, Mitarbeiter, Freunde und Familie.

So ein negatives Selbstbild der Gesellschaft führt zu Exzessen die unvorstellbar sind und uns ohnmächtig werden lassen.

Bitte tragt Euch Sorge im Umgang mit unseren Mitmenschen. D.h. nicht das wir "piep piep piep ich hab dich lieb" den ganzen Tag singen und Ringelpietz mit Anfassen spielen - aber, Respekt miteinander im Umgang und den anderen in seiner eigenen Wertigkeit ernst nehmen ist ein grosse Herausforderung die uns gut tun würde.

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